Handrollierte Seiden-Einstecktücher für Herren
Ein Einstecktuch ist das kleinste Stück Stoff in einer Herrengarderobe und zugleich dasjenige mit der größten Wirkung. Ein Farbakzent in der Brusttasche verändert einen Anzug mehr als jedes andere Accessoire.
Unsere Einstecktücher für Herren werden in Como aus reiner italienischer Seide gefertigt, mit von Hand rollierten Kanten. Jedes Muster entsteht exklusiv für Elizabetta.
"Das sind wahrscheinlich die schönsten Einstecktücher, die es gibt. Die Seide ist herrlich. Die Muster sind wunderschön. Und die Größe ist perfekt." – Paul T.
Was ist ein Einstecktuch?
Ein Einstecktuch ist ein quadratisches Tuch, das in der Brusttasche eines Sakkos, Anzugs oder Blazers getragen wird. Im Deutschen kennt man es auch alsKavalierstuch,Ziertaschentuch oderAnstecktuch; im Englischen heißt espocket square, im Französischenpochette.
Wichtig ist die Unterscheidung zum Taschentuch: Ein Einstecktuch hat einen rein dekorativen Zweck. Es wird nicht benutzt, sondern gezeigt. Historisch stammen beide vom selben Gegenstand ab, aber seit dem frühen 20. Jahrhundert sind es zwei getrennte Dinge, und ein Seidentuch in der Brusttasche ersetzt kein Taschentuch in der Hosentasche.
Eine kurze Geschichte des Einstecktuchs
Bestickte Tücher aus Seide und Leinen gehörten schon in der Renaissance zur Ausstattung wohlhabender Herren, damals allerdings noch als Gebrauchsgegenstand, getragen in der Hand oder im Ärmel.
Der entscheidende Wandel kam mit dem modernen Herrenanzug im 19. Jahrhundert. Mit der aufgesetzten Brusttasche entstand ein Platz, an dem sich ein Tuch zeigen ließ, und aus dem praktischen Gegenstand wurde ein Schmuckstück. Seide setzte sich durch, weil sie Licht anders bricht als Leinen oder Baumwolle und weil sie sich in feine Falten legen lässt, ohne Volumen aufzubauen.
Seither ist das Einstecktuch aus der klassischen Herrenmode nicht verschwunden. Heute wird es freier getragen als vor hundert Jahren, zum Anzug ebenso wie zum unstrukturierten Sakko oder zur Jacke über dem Hemd.
"Es gibt nichts Schöneres als das! Ein herrliches, wunderschönes Stück! Sehr stilvoll. Ich habe alle Farbvarianten gekauft. Mit diesen Einstecktüchern sehe ich einfach umwerfend aus!" – Bill F.
So wählen Sie ein Einstecktuch aus
Es gibt eine einzige verlässliche Regel: Das Einstecktuch soll zu Hemd und Krawatte passen, aber ihnen nie gleichen. Ein Tuch aus demselben Stoff wie die Krawatte wirkt wie ein Set von der Stange, nicht wie eine Entscheidung.
Greifen Sie stattdessen eine Nebenfarbe aus dem Krawattenmuster auf, oder setzen Sie einen bewussten Kontrast. Ein einfarbiges Tuch zu gemusterter Krawatte funktioniert fast immer, ebenso der umgekehrte Fall.
Je formeller der Anlass, desto ruhiger das Tuch: Weiß oder Elfenbein in klassischer Faltung ist zu Black Tie nie falsch. Für Büro und Alltag darf mehr Farbe ins Spiel.
Die meisten unserer Einstecktücher messen großzügige 42 cm im Quadrat. Das ist deutlich mehr als die klassischen 33 cm und macht das Falten einfacher: Mehr Stoff bedeutet mehr Halt in der Tasche und eine sauberere Kante.
So falten Sie ein Einstecktuch
Es gibt keine richtige Faltung, nur passende. Diese fünf decken praktisch jeden Anlass ab.
Die klassische Faltung (gerade Kante). Das Tuch zweimal zur Hälfte falten, bis ein Rechteck entsteht, das etwas breiter ist als die Brusttasche. Dann die untere Hälfte nach oben klappen und das Tuch so einstecken, dass etwa ein Zentimeter gerade Kante sichtbar bleibt. Die formellste Variante, passend zu Anzug und Krawatte.
Die Zwei-Spitzen-Faltung. Das Tuch diagonal falten, dabei die obere Spitze leicht versetzt zur unteren legen, sodass zwei Spitzen nebeneinander stehen. Die Seiten nach innen klappen und einstecken. Etwas lebendiger als die gerade Kante, weiterhin formell.
Die Puff-Faltung. Das Tuch in der Mitte greifen, anheben, sodass sich der Stoff von selbst rafft, mit der anderen Hand locker zusammenfassen und mit der gerafften Rundung nach oben einstecken. Die schnellste und lässigste Variante, ideal für Sakko ohne Krawatte.
Die Kronen-Faltung. Wie die Puff-Faltung, nur umgekehrt eingesteckt: Die Spitzen zeigen nach oben aus der Tasche. Wirkt aufwendiger und eignet sich für Hochzeiten und festliche Anlässe.
Die Rosen-Faltung. Das Tuch flach auslegen, von der Mitte aus locker eindrehen, die entstehende Spirale zusammenlegen und einstecken. Die auffälligste Variante, am besten einfarbig.
Bei allen Varianten gilt: Nicht zu tief einstecken und nicht zu fest andrücken. Ein Einstecktuch soll gelegt aussehen, nicht gepresst.
Aus italienischer Seide, gefertigt in Como
Unsere Einstecktücher entstehen in Como im Norden Italiens, wo seit Jahrhunderten Seide gewebt und gefärbt wird. Gearbeitet wird in kleinen, familiengeführten Betrieben und in begrenzten Stückzahlen.
Die Kanten werden von Hand rolliert, also eingerollt und mit unsichtbaren Stichen von Hand vernäht, statt maschinell gesäumt. Das ist aufwendiger, gibt der Kante aber die leichte Wölbung, an der man ein hochwertiges Seidentuch sofort erkennt, und es lässt das Tuch weicher fallen.
Wir verwenden ausschließlich reine Seide und ungiftige Farbstoffe. Alle Muster werden exklusiv für Elizabetta entworfen und mehrmals im Jahr erneuert.
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